Blackberry setzt auf aggressives Marketing, selbst auf iPhones

| 25/03/2013 | Reply

Blackberry wird stets in einem Atemzug mit der Krise des vergangenen Jahres und dem Mailservice-Desaster genannt. Damit der kanadische Hersteller mit seinen Geräten und Features Schlagzeilen machen kann, setzt das ehemals RIM genannte Unternehmen auf aggressives Marketing. Die Werbung prescht überall vor, selbst auf iPhones füllen sie ganze Bildschirme.

Diese Woche beginnt in den USA und dem Vereinigten Königreich der Verkauf des neuen Blackberry Z10. Mit dem ersten Touchscreen-Smartphone des Unternehmens, verabschiedet sich Blackberry davon, ausschließlich auf physikalische Tastaturen zu setzen. Damit bei all dem Trubel um das kürzlich präsentierte Galaxy S4 und dem kommenden iPhone die Leute auch noch Blackberry im Hinterkopf behalten, starteten die Kanadier eine Werbekampagne, die auf sich aufmerksam macht.

Wenn die Leute nicht selbst zu einem kommen, dann gehen wir eben zu ihnen. So oder so ähnlich könnte der Gedankengang des Marketing-Chefs Frank Boulben gelautet haben. Dabei ist nicht die Fernsehwerbung von größter Bedeutung, denn die kann man ganz einfach wegschalten. Stattdessen setzt man auf Werbebanner die ganze Bildschirme füllen und den User dazu „animieren“ die neuen Blackberry-Features zu testen. Diese können dann auch auf dem iPhone oder dem Android-Gerät unter die Lupe genommen werden.

Die Idee ist an sich plausibel: Laut Boulben muss Blackberry gerade die Business-Nutzer auf anderen Plattformen, sprich Android und iOS, überzeugen. Und das könnte man am besten damit bewirken, wenn man ihnen Features zeigt, die ihnen wichtig sind.

Allen voran Time Shift ist da zu nennen. Die Kamera macht wenige Millisekunden vor und nach dem Schnappschuss Aufnahmen, sodass man einzelne Elemente anpassen kann. Beispiel: Waren die Augen auf dem Bild verschlossen, so kann es mit einem von Time Shift aufgenommenen Bild ersetzen und schwupps sind die Augen geöffnet.

Solche Features können dann auf dem Android-Gerät oder dem iPhone getestet werden, wenn einem der Werbebanner erwischt. Derzeit findet man sie auf der Internetseite der New York Times sowie des britischen Guardian.

Altes Blackberry in der Schublade? Lass es nicht vor sich hin stauben und verkaufe noch heute Dein gebrauchtes Blackberry an FLIP4NEW und kassiere bares Geld!

Quelle: chip.de Bild: engadget.com

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Category: NMN News, Smartphone

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