Cloud-Dienste: Sicherheitsrisiko Smartphone

| 20/03/2013 | Reply

Immer mehr verlagern wir unsere Daten, Dokumente und persönliche Informationen in die Cloud, der weit entfernten und sicheren Datenwolke. Wir sparen wertvollen Speicher, kommen von überall her an unsere Daten heran und können gemeinsam mit Kollegen diese gleichzeitig bearbeiten. Schöne Aussichten, wenn die Cloud nicht auch wertvolle Infos bergen würde, für die es sich zu hacken lohnt.

Auch für Smartphones wird die Cloud immer interessanter. Wichtige Daten auf dem Mobilgerät verursachen aber ein merkwürdiges Gefühl der Unsicherheit und Verwundbarkeit, wirken sie im Vergleich zu Hacker-PC’s wie ein kleines Kind, dem man den Lolli ohne weiteres wegnehmen kann. Dass selbst auf der Cloud abgelegte Daten dennoch für Fremde erreichbar sind, hängt mit dem Smartphone zusammen.

An der Universität Glasgow kamen Forscher zu dem Ergebnis, dass in die Cloud gesendete Daten weiterhin auf dem Smartphone ruhen. Programme wie Dropbox oder SugarSync belassen demnach wiederherstellbare Kopien von Daten auf dem Mobilgerät. Diese können mit etwas Hacker-Erfahrung an die Oberfläche geholt werden. Der Anwender denkt, dass all seine Daten auf die Cloud verschoben wurden. Das ist aber nicht immer der Fall.

Das Problem herrscht plattformübergreifend, für Android genau so wie für iOS. Das Smartphone könnte demnach als Pforte zum jeweiligen Cloud-Speicher werden, in dem es als Proxy-Server missbraucht wird.

Die Forscher stehen noch am Anfang ihrer Studien, die auch auf Tablets ausgeweitet werden soll. Fürs erste raten die Experten dazu, den Cache öfters zu leeren, um kürzlich verwendete Dokumente zu löschen.

Quelle: chip.de

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Category: Cloud, NMN News, Smartphone

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