Facebook löscht Fake Accounts – Warum gekaufte Likes keinen Sinn machen

| 06/03/2015 | 1 Reply

Ist Facebook tatsächlich an WhatsApp interessiert?

Fake Accounts oder inaktive Profile in sozialen Netzwerken, vornehmlich Facebook, sind für die einen ein Segen, für andere ein Fluch. Während mancher so seine Fanpage mit Likes beliebter macht als sie in Wahrheit ist, verzerrt es für seriöse Unternehmen die Analyse von Zielgruppen. Nun reagiert Facebook, wie zuvor schon Instagram und Co., und löscht alle inaktiven Profile. Ab dem 12. März dürfte man das Ergebnis dann sehen: Reduzierte Likes.

Im Online-Business sind Daten eine wichtige Währung und Kennzeichen von steigender (oder sinkender) Beliebtheit sowie dem Engagement der Fans einer Fanpage. Dank zahlreicher Analysetools können Fanpage-Betreiber einiges über ihre Besucher erfahren, etwa die Altersstruktur, ihre Verteilung bundes- und weltweit sowie die durch Likes bezeugten Interessen. Das alles gerät aus den Fugen, sobald Fake Accounts wahllos Seiten mit „Gefällt mir“ markieren und ansonsten nicht teilnehmen.

Facebook Likes lassen sich auch kaufen...nicht sehr ratsam

Der Konzern aus Menlo Park begründet diesen Schritt wie folgt:

Unternehmensvorteile: Durch die Entfernung inaktiver Facebook Accounts von „Gefällt mir“-Angaben der Fanpage, erhalten Unternehmen akkurate Daten über die Leute, die der Seite aktiv folgen. Dadurch ist es für Unternehmen einfacher, weitere Follower durch Funktionen wie „Lookalike-Audiences“ zu finden.

Konsistenz: Wir filtern bereits inaktive oder in den Gedenkzustand versetzte Likes und Kommentare aus Facebook Postings heraus, wodurch die Konsistenz der „Gefällt mir“ Angaben gewährleistet ist.

Daraus folgt, dass ab dem 12. März viele Seitenbetreiber reduzierte „Gefällt mir“ Angaben feststellen werden. Das muss nicht unbedingt negativ sein, denn wie heißt es so schön: Klasse statt Masse. Mit den Likes, hinter denen sich tatsächlich Menschen verbergen, kann man weitaus mehr anfangen, als mit 100 inaktiven Accounts. Neue Produkte und Werbebotschaften sollen schließlich Menschen und nicht Bots erreichen.

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Category: Facebook

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Comments (1)

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  1. quatsch ! sagt:

    Fake Likes werden zum größten Teil anders generiert!Es gibt einen Fake ACC (am besten ein gutaussehendendes junges mädel) mit dem man sich locker die freundesliste mit echten Profilen vollstopfen kann….diese lädt man wiederum ein eine Seite mit gefällt mit zu markieren…das heißt wenn der fake acc weg ist bleiben die likes. man kann max 5000 Freunde haben..ca 10 % liken dann auch..das heißt mit einem account kann man 500 reale likes erzeugen.

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