Facebook und E-Commerce – Der Want-Button soll kommen

| 15/10/2012 | Reply

Schon lange zweifeln Analysten an der Langlebigkeit des größten sozialen Netzwerks Facebook. Trotz einer knappen Milliarde Nutzer, sinkt nicht nur der Börsenkurs stetig. Neue Mitglieder bringen zudem nicht erhofft mehr Geld mit, sondern verursachen zusätzliche Kosten. Um also den Unternehmenswert wieder auf Vordermann zu bringen, bedarf es neuer Methoden, an Geld heranzukommen. Dafür bietet sich der Want-Button an.

Der Like-Button ist jedem ein Begriff. Damit bekundet man seine Zustimmung zu Beiträgen, Produkten oder gar Firmen. So kommen Apple, Mercedes oder Coca Cola leicht auf Millionen Likes und treuen Facebook-Fans. Doch diese Methode kann optimiert werden und zwar mit einem Want-Button. So sollen Nutzer Wunschlisten anlegen können, die das Lieblingsprodukt wie Unterwäsche oder Möbel listen. Diese können dann mit Freunden geteilt werden. Aber der wichtigste Aspekt an der ganzen Sache ist die Möglichkeit, aus dem sozialen Netzwerk heraus einzukaufen.

Derzeit läuft in den USA eine Testphase, an der bereits sieben Einzelhändler teilnehmen, darunter Pottery Barn (Möbelhaus) und Victoria’s Secret. Damit zeigt Facebook Anstrengungen, sich verstärkt im E-Commerce zu engagieren. So würden nicht nur Verkäufe über das soziale Netzwerk generiert, auch das Bewerben der Produkte dank dem Want-Button würde nach einer gewissen Zeit zum Selbstläufer werden. Denn wie es sich bereits gezeigt hat, klickt man eher auf eine Werbeanzeige, wenn sie bereits einem Freund gefällt.

Obwohl es offiziell heißt, dass Facebook keine Provisionen für gekaufte Produkte erhält, muss es irgendeinen Vorteil für das Unternehmen Zuckerberg’s geben. Eine Möglichkeit wäre, dass Unternehmen für zusätzliche Werbeeinblendungen zahlen.

Trotz der Bemühungen, das Geschäftsfeld zu erweitern und sich für die nächsten Jahre zu wappnen, fielen die Facebook Aktien erneut um 2,4 % auf 20.40 US-Dollar. Gestartet waren die Aktien im Mai mit 38 US-Dollar.

Ein anderer Weg, das Unternehmen aus den schlechten Zahlen herauszuholen, zeigt sich in Werbeeinblendungen in der mobilen App. Zuvor von Werbung verschont, geht Facebook nun auch die Nutzer an, die das Netzwerk hauptsächlich von unterwegs aus nutzen.

Quelle: huffingtonpost.com

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Category: e-commerce, Facebook, NMN News

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