Fotos zeigen Xbox 720 DevKit – Echtheit bestätigt

| 31/07/2012 | 2 Replies

Die unscharfen Bilder, die das Xbox 720 Developer Kit zeigen, sind echt. Ein DevKit wird an Entwickler gegeben, damit sie Spiele für die neue Plattform produzieren können. Einer von ihnen wollte wohl nicht mehr und bot in einem Forum das Paket für rund 8.000 € an. Zwar sind die Bilder unscharf, aber bestätigt wurden sie schon von einigen Techblogs. Worauf wir uns bei der Xbox 720 freuen können, lest ihr hier!

Die Bilder zeigen einen Monitor, der an einem schwarzen PC-Tower angeschlossen ist. In diesem Tower könnte die Alpha-Version der künftigen Xbox 720 stecken. Auf dem Monitor ist immerhin „Durango“ zu lesen, was der Arbeitstitel der neuen Konsole ist. Die Bilder wurden, wie gesagt, trotz vieler Bedenken bestätigt. Andere Entwickler, die mit dem DevKit arbeiten, meldeten sich auch zu Wort und bestätigten die Echtheit der Aufnahmen. Der anfänglich unbekannte Verkäufer wurde gefunden und befragt. Ihm zufolge beinhaltet das System einen 64-Bit-Prozessor von Intel, sowie eine Grafikkarte von Nvidia und einem acht GB großen RAM-Speicher.

Wie steht es um weitere Gerüchte?

Die Xbox 360 hat einen entscheidenden Nachteil zu Sony’s Playstation 3 – das Blu-ray Laufwerk. Das Laufwerk des DVD-Nachfolgers wurde von Sony in seine Konsole eingesetzt, während sich Microsoft dagegen sträubte. Ob der Fehler in der nächsten Konsolengeneration wettgemacht wird, gilt als wahrscheinlich. Denn heutzutage dienen Spielkonsolen nicht nur zum Zocken, sondern auch als Medien-Center, mit Musik- und Filmwiedergabe. Wenn die Xbox 720 das zentrale Gerät im Wohnzimmer sein soll, muss Microsoft sich hier etwas einfallen lassen.

Kinect als Lippenleser? Angeblich soll die neue Version der Gestenerkennung und -steuerung auch die Lippenbewegungen des Spielers aufzeichnen und verstehen können. Garantiert aber ist, dass Microsoft das Kinect-System stark ausbauen und die 3D-Kamera sowie die unzähligen Sensoren verbessern wird.

Ein Verbot von Gebrauchtspielen, das als wahrscheinlich gilt und umgesetzt werden soll, ist schon lange das Ziel von Herstellern und Spiele-Publishern wie Electronic Arts oder Activision/Blizzard. Die Unternehmen setzen immer mehr auf die Online-Aktivierung, bei der das Spiel an den eigenen Account gebunden wird und somit für niemanden sonst funktioniert. Das dürfte das Aus für Unternehmen wie GameStop oder vielen Videotheken sein. Was die Spieler davon halten, dürfte klar sein, aber in der Chefetage der Publisher scheint das nicht zu interessieren.

Das Erscheinungsdatum wird von vielen auf Mitte 2013 festgelegt. Der Grund: Die Xbox 360 verkauft sich immer noch gut und natürlich will Microsoft das Weihnachtsgeschäft 2012 für die aktuelle Konsole reservieren. Viele Experten sehen daher den Verkaufsstart der Xbox 720 im Weihnachtsgeschäft 2013.

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Quelle: computerbild.de

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Category: Microsoft, NMN News, Spielekonsolen

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