Informations- und Wissensmanagement Marketing und Online Marketing

| 10/02/2016 | Reply

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Bildquelle: http://suite.haufe.de

Wissen ist der Grundstein für jede Handlung. Unternehmerischer Erfolg resultiert folglich ebenfalls aus Wissen. Jedoch wird durch Verarbeitung und Anwendung von Wissen immer noch mehr Wissen generiert. Einzelnen Personen ist es daher nicht möglich, alles Wissen aufzunehmen. Vielmehr muss eine Segmentierung stattfinden, bei der jeder Mitarbeiter detailliertes Wissen zu einem Fachbereich besitzt. Verlassen nun einige Mitarbeiter das Unternehmen oder gehen in Rente, würde ein Teil des segmentierten Firmenwissens verloren gehen. Das kann sich kein Unternehmen leisten. Stattdessen muss das Unternehmenswissen sogar noch ausgebaut werden. Diese Aufgabe kann das Wissensmanagement übernehmen.

Wissen bedarf Management

Jedoch ist es nicht ganz einfach, alles Wissen in Wort und Schrift zu sichern. Das Wissen wird hier in explizites und implizites Wissen unterteilt. Vereinfacht ausgedrückt ist explizites Wissen in Wort und Schrift vermittelbares Wissen, implizites Wissen dagegen nicht in Worte zu fassen. So ist das Wissen aus Büchern über das Schwimmen nicht ausreichend, um schwimmen zu lernen. Erst bei der praktischen individuellen Umsetzung „lernt“ der Mensch tatsächlich schwimmen – er eignet sich somit implizites Wissen an.

 

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Das Wissensmanagement eines Unternehmens zielt dabei darauf ab, dieses implizite und explizite Wissen dauerhaft zur Verfügung zu stellen.

Wissensmanagement bedeutet Fortschritt durch Wissenszuwachs

In Kursen und Seminaren lernt ein Mitarbeiter alles über das explizite Unternehmenswissen, während seiner praktischen Ausbildung wird ihm auch das implizite Wissen vermittelt. Dadurch findet gleichzeitig ein Optimieren von Prozessen statt, denn Routinen können so immer schneller vermittelt werden. Dadurch werden Ressourcen für zusätzliches Wissen geschaffen. Gleichzeitig drängt weiteres externes Wissen in ein Unternehmen, indem es beispielsweise dazugekauft wird. Ein Beispiel wäre eine Fließbandproduktion. Die hat sich in den letzten hundert Jahren dramatisch verändert bzw. verbessert. Verbesserungspotenzial durch Mitarbeiter (implizites Wissen) wird mit internem Wissen (zu Abläufen) und externen Wissen (beispielsweise zu neuen Technologien) verknüpft. Durch diesen nie endenden Kreislauf des Wissensmanagements wird nicht nur sämtliches Wissen angewandt, sondern stetig erweitert.

Software-Lösungen zum Wissensmanagement

Inzwischen gibt es einige Dienstleister, die sich auf Wissensmanagement spezialisiert haben und digitale Lösungen mit komplexen, aber individuell kombinierbaren Applikationen und Tools anbieten. Sämtliches Wissen aus allen Unternehmensbereichen ist hier in unterschiedlichsten Datenbanken abgelegt und wird Mitarbeitern konkret zur Verfügung gestellt und gleichzeitig auf dem neusten Stand gehalten. Expertenwissen, das immer davon geprägt ist, schon nach kurzer Zeit überholt und veraltet zu sein, wird hier immer aktualisiert bereitgestellt.

Unterschiedliches externes und internes Wissen wird in Datenbanken zusammengefasst und synchronisiert. Auch die Anbindung an andere Systeme ist möglich. Fachkompetenz wird so bereitgestellt und die Kommunikation auf ein neues Niveau gehoben, da jedem Mitarbeiter jederzeit sämtliches erforderliches Wissen zu Verfügung steht. Ein klassisches Beispiel ist der Außendienstmitarbeiter, der von seinem Kunden eine Frage gestellt bekommt, die er nicht aus eigenem Wissen heraus beantworten kann, aber Unternehmenswissen darstellt. Bereitgestellt über ein Tool kann der Mitarbeiter nun die Frage des Kunden sofort beantworten oder auf ein anderes Anliegen eingehen.

Die Bedeutung von Wissensmanagement wird weiter zunehmen

Wissensmanagement wird einen immer wichtigeren Platz einnehmen. Schon heute ist umfassendes Wissen ein echter Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus kommen andere Technologien hinzu, die Daten und Informationen inzwischen ebenfalls auf einem bisher nicht erreichten Niveau verarbeiten, analysieren und in Wissen umwandeln können. Kommunikations- und Marketing Automation auf Basis von umfassenden Datenauswertungen (Kundenverhalten im Internet beispielsweise) ist hier erwähnenswert. Wissensmanagement und Marketing Automation in Zusammenspiel mit dem Bereitstellen alles wichtigen Wissens für die Mitarbeiter sind schon heute die grundlegendes Basis für langfristigen unternehmerischen Erfolg und werden mehr an Bedeutung gewinnen. Diese Bereiche werden in Zukunft weiter miteinander verschmelzen und bisher nicht vorstellbare Möglichkeiten bieten.

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Category: Allgemein, e-commerce, Online Marketing

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