Re-Commerce in einigen Zahlen

| 17/12/2012 | Reply

Dass Re-Commerce ein Geschäft mit ungeahnten Wachstumspotentialen ist, steht außer Frage. Der Verkauf gebrauchter Ware wie beispielsweise Unterhaltungselektronik sorgt nicht nur für mehr Geld in der Tasche des Einzelnen. Auch Käufer von Second-Hand Waren sparen ordentlich Geld und kommen in den Genuss eines funktionsfähigen Geräts. Das schont auch die Ressourcen der Umwelt und ist ein ganzheitliches Konzept für einen bewussteren Umgang mit unseren Sachen – ob es nun Kleidung, Bücher oder Smartphones sind.

Eine Online-Umfrage von Sempora Consulting belegt anhand von Statistiken die Beliebtheit des Re-Commerce Konzepts. Es wurden insgesamt 1.041 Konsumenten der unterschiedlichen Altersklassen nach ihrem Kauf- und Verkaufsverhalten der letzten zwölf Monate befragt. Es kam heraus, dass während des letzten Jahres 53 % der Befragten Second-Hand Waren gekauft haben. Bei näherer Betrachtung der Altersklassen wird deutlich, dass der Kauf gebrauchter Ware gerade von jungen Leuten bevorzugt wird.

Demnach haben 65 % der 18- bis 34-Jährigen in den letzten zwölf Monaten etwas Gebrauchtes gekauft. Das hat mehrere Gründe: Zum einen sitzt in der Altersklasse das Geld nicht immer locker, dennoch möchte man ein aktuelles Smartphone besitzen. Da liegt es nahe, ein wenige Monate altes aber preislich deutlich günstigeres Modell zu kaufen. Ein weiterer Grund ist das geschärfte Bewusstsein um die Umweltsituation. Rohstoffe kommen oft aus Minen in Drittweltländern, in denen weder Arbeitsschutz noch Menschenrechte allgemein geachtet werden. Diese Verantwortung tragen auch die Käufer im deutschen Markt.

Ein Blick auf die unterschiedlihen Kategorien verrät uns, welche Produkte am liebsten gekauft oder verkauft werden. Ganz oben stehen Bücher, gefolgt von Kleidung, Musik-CD’s und Filmen. Weiterhin findet man in der Auflistung der beliebtesten Kategorien auch Videospiele, Spielzeug, Möbel, Schmuck sowie Computer.

So unterschiedlich die Kategorien, so unterschiedlich auch die Motivation zu Verkaufen. An oberster Stelle mit 85 %iger Nennung steht die Entrümpelung. Sachen, deren Gebrauch schon länger zurückliegt, sind somit die Verkaufsschlager. Das ist vor allem dann praktisch, wenn die Ware qualitativ hochwertig ist und dadurch weniger benutzt aussieht. So erzielt man den höchsten Preis auf dem Gebrauchtmarkt.

Quelle: deutsche-startups.de

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Category: NMN News, Re-commerce

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