Samsung zielt für 2013 auf Geschäftskunden

| 10/01/2013 | Reply

Samsung war 2012 zweifelsohne der erfolgreichste Hersteller von Mobilgeräten wie Smartphones und Tablets. Während im Privatkundenbereich alles glatt läuft und millionenfach Geräte an Kunden ausgeliefert werden, schielen die Koreaner nun in Richtung Geschäfts- und Unternehmenskunden. Der Schwenk kommt nicht von ungefähr. Der tiefe Fall des einstigen auf Business ausgerichteten kanadischen Unternehmens RIM (Blackberry) hinterließ eine profitable Lücke, die es zu schließen gilt.

Samsung’s Chief Product Officer Kevin Packingham gab hierzu ein Interview auf der Consumer Electronic Show, die noch bis zum 11. Januar läuft. Ihm zufolge hat sich im Geschäftskundenbereich, also dem Ausstatten von Unternehmen mit Mobilgeräten und IT-Lösungen, seit dem Niedergang RIM’s eine große Lücke aufgetan. Bevor es mit RIM bergab ging, gab es beinahe keinen Geschäftsmann der nicht mit einem Blackberry ausgestattet war.

Nun sehen Konzerne wie Samsung ihre große Chance, als nächster Platzhirsch in der Businesswelt Fuß zu fassen. Die Koreaner verfolgen hierbei eine andere Strategie. Anstatt einfach nur Geräte zu verkaufen, sollen diese in bestehende Unternehmensstrukturen eingebunden werden. Das spart den Geschäftskunden nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld.

Obwohl Samsung als führender Technologiekonzern anerkannt ist, hat es doch bisher an den ausschlaggebenden Geräten gemangelt. Seit wenigen Jahren nun und mit Spitzengeräten wie dem Galaxy S3 oder den höchst erfolgreichen Tablets Galaxy Note und Galaxy Tab in der Hinterhand, ist der Eintritt in die Geschäftskundenbereich problemlos möglich.

Hierzulande ist der Softwarehersteller SAP ein Kunde Samsung’s. Mitarbeiter dürfen demnach nicht nur auf Apple-Produkte zurückgreifen, sondern haben zusätzlich die Wahl zwischen dem Galaxy S3 oder den unterschiedlichen Samsung Tablets. Grund hierfür: Das Android-Betriebssystem ist stark fragmentiert und große Unterschiede tun sich auf zwischen verschiedenen Herstellern und Modellen. Deshalb habe man sich für Samsung entschieden, die bei ihren High-End Geräten auch die aktuellste Software mitliefern.

Quelle: androidheadlines.com

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Category: NMN News, Samsung

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