SMS-Nachfolger Joyn bekommt keine guten Aussichten gestellt

| 13/07/2012 | Reply

Durch den Versand von SMS haben die Mobilfunkunternehmen jahrelang sehr gut gewirtschaftet. Doch seitdem kostenfreie Dienste wie WhatsApp und Skype auf fast jedem Smartphone installiert sind, steigt der Verlust bei der SMS weiter an. Die federführende Deutsche Telekom will mit anderen Anbietern den SMS-Nachfolgedienst Joyn so schnell wie möglich an den Start bringen, doch dabei tun sich einige Hindernisse auf.

Mit der SMS verdienen die großen Mobilfunkanbieter schon lange nicht mehr. Deshalb haben sie sich zusammengetan, um einen neuen Nachrichtendienst auf den Markt zu bringen, der den Gratis-Apps Skype und WhatsApp die Stirn bieten soll. Joyn soll nicht einfach ein Nachfolger für die SMS sein, sondern umfangreichere Funktionen beinhalten. Neben gängigen Textnachrichten, können auch Bilder, Videos und Dateien verschickt werden. Es ist auch für die Zukunft geplant, Joyn als vorinstalliertes Programm auf die Smartphones zu bringen. Ob die unzähligen Hersteller da mitmachen, ist eine andere Frage.

Der Start sollte eigentlich im Sommer mit der Deutschen Telekom erfolgen, wurde jedoch nun auf den Oktober verschoben. Da aber nicht alle Anbieter im Oktober bereit sind und Joyn-Nachrichten weiterhin Geld kosten werden, sehen viele Marktanalytiker ein Scheitern voraus. Stattdessen sollte auf Werbung statt auf Gebühren pro Nachricht gesetzt werden. So könnte der Dienst beispielsweise die Position erfassen und passende Werbung von Geschäften in der Nähe einblenden. Aber kostenpflichtige Nachrichten stellen keine Evolution im Gegensatz zur SMS dar.

Quelle: computerbild.de

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